Odyssey of Failure

Man verträgt genau so viel Wahrheit,
wie man den Preis für ihre Verdrängung kennt.

Über uns

Regine Heidorn

Regine Heidorn (*1971) wollte nach dem Abitur Langzeitstudentin werden. Nach 30 Semestern Studium der Germanistik, Philosophie, des Sports, der Ethnologie, Soziologie, Kulturwissenschaften und des Italienischen in Gießen, Marburg und Bremen Exmatrikulation ohne Abschluss. Radkurier in Bremen. In Berlin Ausbildung zum Multimedia Creative, seit 2006 selbständig mit der Bit-Boutique®. Seither versiertes digital catweazle, im Internet zu Hause. Passionierte Barcamp-Besucherin, Autorin des Buches CSS - Best Practices und Wartbarkeit. Derzeit angestellt als Frontend-Entwicklerin, Arbeitsplatz direkt unter dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Voranscheiterndes Prekariat. Aufgrund einer gescheiterten Beziehung Initiatorin der Odyssee des Scheiterns. Sich selbst zu sein ist der beste Filter für das Reale Leben.

Kathleen Prasatko

Kathleen Prasatko (*1983), Ethnologin. Pirscht sich nach dem Studium langsam an das "reale Leben" heran und kommt dabei mit allerlei Neuem in Berührung. Fasziniert von sozialem Verhalten in Gesellschaftsstrukturen und den Niederlagen des Lebens innewohnenden Möglichkeiten, irritiert von gesellschaftlichen Vorstellungen und Vorschriften über das "echte" und "wahre" Leben. Was ist Erfolg? Derzeit mit privatem Engagement und Lernen beschäftigt, auf der Suche nach neuen (oder bekannten) beruflichen Wegen. Projektmanagerin der Odyssee des Scheiterns.

Holger Bopp

Holger Bopp (*1963) war Zivildienstleistender, Korrekturleser für Wirtschaftsprüfberichte, Lagerarbeiter, Eilzusteller, Videotext-Grafiker, Tatortreiniger (für den Kieler „Tatort“, also nur Kunstblut) und ging noch zahllosen anderen Beschäftigungen nach, die ihn nur selten reich oder zufrieden machten und nie beides zugleich. Als Universaldilettant auf fast allen Gebieten menschlicher Existenz gescheitert, gerne auch mehrfach, der größeren Professionalität zuliebe. Mittlerweile hat er was mit Medien studiert und doch noch seinen Bachelor gemacht, nachdem er mit einer Thesis über, na klar, „Das Scheitern und seine Rezeption in den Medien“ gescheitert ist, was vielleicht ein wenig albern, aber immerhin konsequent ist. Dies ist sein erstes Barcamp.

Jörg Blumtritt

Jörg Blumtritt (*1970) ist schon öfters gescheitert, auch wenn sich der geschliffene Lebenslauf nicht so anhört. Bis Juni 2012 war er Geschäftsführer der düsseldorfer Agentur MediaCom. Davor baute er als European Operations Officer das Europageschäft des New Yorker Online-Video-Spezialisten Tremor Media auf. Nach seinem Studium der Statistik und politischen Wissenschaften arbeitete er zunächst in der Verhaltensforschung im Bereich nonverbale Kommunikation. Diese Projekte, mit Schwerpunkt der Erforschung fremdenfeindlichen Verhaltens wurden u. a. von der EU-Kommission, der Bundesregierung und der Max-Planck-Gesellschaft unterstützt. Danach war er im Marketing und in der Forschung bei ProSiebenSat.1 und RTL II und Hubert Burda Media tätig, zuletzt als Head of Marketing Services & Research beim Burda Community Network u.a. verantwortlich für die Markt- und Medienforschung. Jörg Blumtritt ist Gründer und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Social Media. Zusammen mit Sabria David und Benedikt Köhler hat er Anfang 2010 das Slow-Media-Manifest verfasst und bloggt auf slow-media.net über Medien, kuirejo.de übers Essen, memeticturn.com über die Piratenpartei und auf beautifuldata.net über Data Science.